Ich glaube, dass viele unternehmerische Möglichkeiten nicht daran scheitern, dass eine Idee schlecht ist.
Sie scheitern daran, dass die richtigen Menschen nie zusammenkommen.
Da ist vielleicht ein Unternehmer mit Erfahrung in einer bestimmten Branche. Jemand anderes hat digitale Kompetenz. Ein Dritter kennt den Markt, verfügt über operative Strukturen oder hat Zugang zu Kunden. Und irgendwo dazwischen existiert eine Geschäftsidee, aus der tatsächlich ein Unternehmen entstehen könnte.
Aber jeder arbeitet für sich.
Genau deshalb beschäftigt mich zunehmend eine Frage:
Was wäre möglich, wenn man Menschen und Möglichkeiten gezielter miteinander verbinden würde?
Das ist einer der Gedanken hinter meiner Positionierung als Entrepreneurial Partner.
Ich möchte nicht einfach möglichst viele Menschen kennenlernen.
Ich möchte Menschen kennenlernen, die etwas aufbauen wollen.
Unternehmer.
Selbstständige.
Branchenexperten.
Menschen mit Ideen.
Menschen mit operativer Erfahrung.
Menschen mit digitalen Fähigkeiten.
Menschen mit Zugang zu Märkten.
Und vor allem Menschen, die langfristig denken und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Denn für mich entsteht Unternehmertum häufig genau dort, wo eine interessante Möglichkeit auf die richtige Unternehmerpersönlichkeit trifft.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Gute Geschäftsmöglichkeiten entstehen nicht immer isoliert aus einer einzelnen Idee.
- Menschen bringen Wissen, Erfahrung, Beziehungen, Kapital und Umsetzungskompetenz mit.
- Unternehmerische Netzwerke können helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen.
- Ein Netzwerk sollte nicht nur aus möglichst vielen Kontakten bestehen, sondern aus relevanten Beziehungen.
- Ich möchte Menschen nicht einfach miteinander bekannt machen, sondern prüfen, ob daraus echte Zusammenarbeit entstehen kann.
- Die richtige Partnerschaft kann aus einer Idee ein Unternehmen machen.
- Nicht jeder Unternehmer muss alles selbst können.
- Branchenwissen und digitale Kompetenz können sich beispielsweise sinnvoll ergänzen.
- Langfristig interessiert mich besonders die Verbindung von Geschäftsmöglichkeiten und Unternehmerpersönlichkeiten.
- Mein Ziel ist nicht Networking um des Networkings willen, sondern unternehmerische Möglichkeiten schaffen.
- Aus solchen Verbindungen können Partnerschaften, Joint Ventures, neue Unternehmen oder Beteiligungen entstehen.
Warum Menschen für mich wichtiger sind als Ideen
Eine Idee allein kann kein Unternehmen aufbauen
Wir sprechen beim Unternehmertum sehr häufig über Geschäftsideen.
Welche Geschäftsidee ist gut?
Welche Branche ist interessant?
Welches Geschäftsmodell funktioniert?
Welche Nische hat Potenzial?
Ich finde diese Fragen wichtig.
Aber irgendwann kommt eine zweite Ebene hinzu:
Wer soll diese Möglichkeit eigentlich umsetzen?
Denn eine Idee kann hervorragend sein und trotzdem nicht funktionieren, wenn niemand vorhanden ist, der sie operativ entwickeln kann.
Ein Unternehmer kann eine interessante Geschäftsmöglichkeit erkennen, aber vielleicht fehlen ihm Branchenkenntnisse.
Ein Branchenexperte kennt den Markt hervorragend, hat aber vielleicht keine Erfahrung mit digitaler Nachfragegenerierung.
Ein Digitalunternehmer kann Nachfrage erzeugen, kennt aber die operative Realität einer Branche nicht.
Jeder Einzelne besitzt einen Teil des Puzzles.
Interessant wird es, wenn diese Teile zusammenpassen.
Unternehmertum ist für mich auch ein Mannschaftssport
Nicht jeder muss alles können
Der klassische Gründer wird häufig als jemand dargestellt, der alles selbst macht.
Idee.
Produkt.
Vertrieb.
Marketing.
Finanzen.
Personal.
Strategie.
Operations.
Am Anfang ist das teilweise unvermeidbar.
Aber langfristig halte ich diesen Ansatz für begrenzt.
Ein Unternehmen wird nicht automatisch besser, nur weil eine Person möglichst viele Aufgaben übernimmt.
Im Gegenteil.
Je größer ein Unternehmen wird, desto wichtiger wird die Frage:
Wer kann welchen Teil besser als ich?
Das ist keine Schwäche.
Das ist Unternehmertum.
Ein guter Unternehmer muss nicht der beste Spezialist in jedem Bereich sein.
Er muss erkennen, welche Fähigkeiten vorhanden sind, welche fehlen und welche Menschen zusammenpassen.
Das Netzwerk ist mehr als eine Kontaktliste
Viele Kontakte bedeuten noch kein gutes Netzwerk
Ich halte wenig von Networking nach dem Motto:
„Wie viele Menschen kennst du?“
Eine große LinkedIn-Kontaktliste ist noch kein unternehmerisches Netzwerk.
Auch 500 Visitenkarten bringen wenig, wenn daraus keine relevanten Beziehungen entstehen.
Für mich besteht ein gutes Netzwerk vielmehr aus Menschen, bei denen ein echtes gegenseitiges Verständnis vorhanden ist.
Menschen, bei denen man weiß:
- Was kann diese Person?
- Was treibt sie an?
- Welche Erfahrung besitzt sie?
- Welche Märkte kennt sie?
- Welche Probleme kann sie lösen?
- Was möchte sie selbst aufbauen?
- Welche Art von Zusammenarbeit könnte interessant sein?
Dann wird aus einem Kontakt langsam eine Beziehung.
Und aus Beziehungen können irgendwann Möglichkeiten entstehen.
Forschungsarbeiten zur Entrepreneurship-Forschung zeigen ebenfalls einen Zusammenhang zwischen sozialen beziehungsweise geschäftlichen Netzwerken und der Erkennung unternehmerischer Chancen. Netzwerke können dabei Zugang zu Wissen und Informationen ermöglichen, die außerhalb des eigenen unmittelbaren Umfelds liegen.
Menschen eröffnen Zugang zu Möglichkeiten
Information ist häufig der Anfang
Eine interessante Geschäftsmöglichkeit entsteht manchmal durch etwas sehr Einfaches:
ein Gespräch.
Jemand erzählt von einem Problem.
Ein Unternehmer berichtet von einer ineffizienten Struktur.
Ein Branchenexperte erwähnt eine Entwicklung.
Ein Dienstleister erzählt von einer Nachfrage, die er nicht bedienen kann.
Ein Kunde beschreibt einen Prozess, der ihn seit Jahren nervt.
Plötzlich entsteht ein Gedanke:
„Daraus könnte man etwas machen.“
Das ist für mich einer der spannendsten Aspekte von Unternehmertum.
Möglichkeiten entstehen nicht immer am Schreibtisch.
Sie entstehen häufig im Austausch mit anderen Menschen.
Warum unterschiedliche Perspektiven so wertvoll sind
Die eigene Sichtweise hat Grenzen
Wenn man jahrelang in derselben Branche arbeitet, entwickelt man automatisch eine bestimmte Perspektive.
Man kennt die Abläufe.
Die Kunden.
Die Probleme.
Die Wettbewerber.
Aber genau dadurch können auch blinde Flecken entstehen.
Jemand von außen sieht möglicherweise etwas, das für einen selbst völlig normal geworden ist.
Ein digital denkender Mensch betrachtet eine traditionelle Branche anders.
Ein operativer Unternehmer betrachtet ein digitales Geschäftsmodell anders.
Ein Vertriebsprofi betrachtet ein Produkt anders.
Ein Investor betrachtet ein Unternehmen anders.
Diese unterschiedlichen Perspektiven können sich ergänzen.
Und genau deshalb glaube ich an Unternehmernetzwerke, in denen nicht alle dasselbe können.
Die interessantesten Möglichkeiten liegen manchmal zwischen zwei Branchen
Cross-Industry Thinking
Mich interessiert besonders, was passiert, wenn Wissen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommt.
Ein Beispiel:
Eine traditionelle Branche besitzt etablierte operative Strukturen.
Ein anderer Unternehmer versteht SEO und digitale Nachfrage.
Ein Dritter besitzt Erfahrung im Vertrieb.
Ein vierter kennt die Branche seit 20 Jahren.
Keiner davon müsste allein ein neues Unternehmen entwickeln.
Gemeinsam könnte daraus jedoch ein interessantes Geschäftsmodell entstehen.
Das bedeutet nicht, dass jede Kombination funktioniert.
Aber genau diese Kombinationen finde ich spannend.
Denn Innovation bedeutet nicht immer, etwas komplett Neues zu erfinden.
Manchmal besteht sie darin, bestehende Dinge neu miteinander zu verbinden.
Menschen und Möglichkeiten müssen zusammenpassen
Nicht jede Verbindung ist sinnvoll
Nur weil zwei Menschen kompetent sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sie gute Geschäftspartner wären.
Für mich gehören deshalb mehrere Dinge zusammen:
Kompetenz.
Was kann jemand tatsächlich?
Erfahrung.
Was hat die Person bereits gesehen und gelernt?
Motivation.
Warum möchte sie etwas aufbauen?
Charakter.
Wie geht sie mit Verantwortung, Problemen und Rückschlägen um?
Arbeitsweise.
Wie trifft sie Entscheidungen?
Zeithorizont.
Denkt sie kurzfristig oder langfristig?
Ownership-Mindset.
Will sie eine Aufgabe erledigen oder Verantwortung für ein Unternehmen übernehmen?
Gerade der letzte Punkt ist für mich wichtig.
Ich suche nicht einfach Menschen, die bei einer Idee „mitmachen“.
Mich interessieren Menschen, die irgendwann sagen:
„Lass uns daraus gemeinsam etwas Eigenes bauen.“
Eine Geschäftsidee braucht nicht nur Kapital
Oft fehlt etwas anderes
Wenn über Unternehmensgründung gesprochen wird, geht es häufig sofort um Kapital.
Natürlich kann Kapital wichtig sein.
Aber Kapital allein baut kein Unternehmen.
Es braucht auch:
- Wissen
- Erfahrung
- Kunden
- Vertrieb
- operative Kompetenz
- Branchenzugang
- Technologie
- Mitarbeiter
- Beziehungen
- Führung
- Ausdauer
Manchmal ist deshalb nicht die Finanzierung das größte Problem.
Manchmal fehlt einfach der richtige Mensch.
Und genau dort kann ein unternehmerisches Netzwerk einen echten Unterschied machen.
Ich möchte nicht nur Menschen vernetzen
Mein Anspruch geht etwas weiter
„Networking“ ist mir als Begriff eigentlich zu oberflächlich.
Ich möchte nicht einfach zwei Menschen einander vorstellen und sagen:
„Ihr solltet euch mal kennenlernen.“
Das kann natürlich schon wertvoll sein.
Aber mich interessiert der nächste Schritt:
Gibt es eine konkrete Möglichkeit, an der beide interessiert sein könnten?
Vielleicht:
- ein gemeinsames Unternehmen
- ein Joint Venture
- eine Beteiligung
- ein neues Geschäftsmodell
- ein Vertriebsprojekt
- eine strategische Partnerschaft
- eine Übernahme
- eine Kombination bestehender Unternehmen
- eine digitale Ergänzung zu einem bestehenden Geschäftsmodell
Dann wird aus Networking etwas anderes.
Unternehmerische Zusammenarbeit.
Build → Prove → Partner
Warum ich Partnerschaften nicht an den Anfang stellen würde
Ich glaube gleichzeitig nicht daran, für jede Idee sofort einen Partner zu suchen.
Mein bevorzugter Ansatz ist eher:
Build → Prove → Partner → Scale
Zunächst eine Geschäftsmöglichkeit entwickeln.
Dann überprüfen, ob echte Nachfrage vorhanden ist.
Danach den passenden Unternehmer suchen.
Und erst dann gemeinsam skalieren.
Warum?
Weil ein Partner eine Möglichkeit sehen sollte, nicht nur eine Idee.
„Ich habe da eine tolle Idee, willst du mitmachen?“
ist etwas völlig anderes als:
„Wir haben hier einen Markt, erste Nachfrage und ein Modell, das funktionieren könnte. Du kennst diese Branche und könntest genau die Person sein, die daraus gemeinsam mit uns ein Unternehmen entwickelt.“
Das zweite Gespräch ist für mich wesentlich interessanter.
Der richtige Unternehmer kann eine Möglichkeit verändern
Menschen bringen nicht nur Fähigkeiten mit
Ein guter Partner bringt nicht einfach eine bestimmte Kompetenz mit.
Er bringt auch seine eigene Perspektive mit.
Vielleicht verändert er das Geschäftsmodell.
Vielleicht erkennt er einen anderen Kunden.
Vielleicht entdeckt er einen neuen Vertriebskanal.
Vielleicht sieht er ein Problem, das bisher niemand berücksichtigt hat.
Vielleicht macht er aus einer kleinen Idee ein viel größeres Unternehmen.
Das ist einer der Gründe, warum ich Menschen nicht nur als „Ressourcen“ betrachten möchte.
Menschen können Möglichkeiten erweitern.
Unternehmerische Partnerschaften brauchen gemeinsame Ziele
Kompetenz allein reicht nicht
Eine Zusammenarbeit kann fachlich perfekt aussehen und trotzdem scheitern.
Zum Beispiel, wenn die Ziele unterschiedlich sind.
Der eine möchte möglichst schnell verkaufen.
Der andere möchte 20 Jahre halten.
Der eine möchte maximale Kontrolle.
Der andere möchte Verantwortung abgeben.
Der eine möchte stark wachsen.
Der andere möchte ein kleines, profitables Unternehmen.
Deshalb halte ich es für wichtig, früh über grundsätzliche Fragen zu sprechen:
- Was wollen wir aufbauen?
- Wie groß soll es werden?
- Wie treffen wir Entscheidungen?
- Wer übernimmt welche Verantwortung?
- Wie viel Zeit investieren wir?
- Wie gehen wir mit Kapital um?
- Was bedeutet Erfolg für uns?
- Was passiert, wenn es nicht funktioniert?
- Wie sieht ein möglicher Exit aus?
- Wollen wir langfristig Eigentümer bleiben?
Diese Fragen sind nicht unromantisch.
Sie schaffen Klarheit.
Menschen verbinden bedeutet auch, Vertrauen aufzubauen
Geschäftliche Beziehungen entstehen nicht auf Knopfdruck
Ich glaube nicht daran, dass man Vertrauen künstlich beschleunigen kann.
Eine langfristige unternehmerische Beziehung entsteht häufig über Zeit.
Man spricht miteinander.
Man arbeitet vielleicht an einem kleinen Projekt.
Man erlebt, wie der andere Entscheidungen trifft.
Man sieht, wie er mit Problemen umgeht.
Man merkt, ob Zusagen eingehalten werden.
Man erkennt, ob die Kommunikation funktioniert.
Erst dann entsteht Vertrauen.
Deshalb möchte ich langfristig nicht möglichst viele oberflächliche Kontakte haben.
Ich möchte wenige, dafür relevante Beziehungen entwickeln.
Warum ich langfristige Beziehungen wichtiger finde als kurzfristige Deals
Ein guter Kontakt kann Jahre später relevant werden
Eine interessante Begegnung muss nicht sofort zu einem Geschäft führen.
Vielleicht passt es heute nicht.
Vielleicht hat jemand gerade ein eigenes Unternehmen.
Vielleicht fehlt die richtige Gelegenheit.
Vielleicht ist die Idee noch nicht vorhanden.
Aber drei Jahre später kann sich alles verändern.
Der Markt verändert sich.
Die persönliche Situation verändert sich.
Ein Unternehmen wird verkauft.
Ein neuer Markt entsteht.
Eine neue Technologie wird relevant.
Eine neue Geschäftsidee entsteht.
Dann kann eine alte Beziehung plötzlich sehr wertvoll werden.
Genau deshalb sehe ich Beziehungen langfristig.
Nicht jede Begegnung muss sofort monetarisiert werden.
Mein Netzwerk soll ein Möglichkeitsnetzwerk werden
Nicht größer, sondern relevanter
Wenn ich über mein eigenes Netzwerk nachdenke, möchte ich langfristig eine Art unternehmerisches Möglichkeitsnetzwerk aufbauen.
Darin könnten ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen:
Unternehmer
Menschen, die bereits Unternehmen führen.
Gründer
Menschen, die etwas Neues aufbauen möchten.
Branchenexperten
Menschen mit tiefem Markt- und operativem Wissen.
Spezialisten
Menschen mit Fähigkeiten in Bereichen wie Technologie, Vertrieb, Marketing, Finanzen oder Operations.
Investoren
Menschen, die Kapital und unternehmerisches Interesse verbinden.
Nachfolger
Menschen, die Verantwortung für bestehende Unternehmen übernehmen möchten.
Entrepreneure
Menschen, die selbst mehrere Möglichkeiten entwickeln möchten.
Der Wert entsteht nicht durch die Anzahl der Personen.
Der Wert entsteht durch die Qualität der Verbindungen.
Was passiert, wenn Menschen und Möglichkeiten zusammenkommen?
Es können Unternehmen entstehen
Das ist letztlich der Kern meiner Idee.
Nehmen wir an, es existiert eine interessante Geschäftsmöglichkeit.
Sie besitzt:
- einen Markt
- ein Kundenproblem
- eine mögliche Lösung
- erste Nachfrage
Aber noch kein richtiges Unternehmen.
Dann kommt ein Unternehmer dazu, der die Branche kennt.
Ein weiterer bringt digitale Kompetenz ein.
Vielleicht kommt später jemand für Vertrieb oder Operations dazu.
Plötzlich entsteht eine Struktur.
Aus einer Möglichkeit wird ein Projekt.
Aus dem Projekt entsteht ein Geschäftsmodell.
Aus dem Geschäftsmodell entsteht ein Unternehmen.
Und aus dem Unternehmen kann langfristig ein Asset entstehen.
Das ist die Entwicklung, die mich interessiert.
Unternehmen können aus Kombinationen entstehen
Build, Buy, Partner, Merge
Ich sehe Unternehmensaufbau deshalb nicht nur als klassische Gründung.
Ein neues Unternehmen kann entstehen durch:
Build
Etwas komplett neu entwickeln.
Build + Partner
Eine Geschäftsmöglichkeit entwickeln und gemeinsam mit einem Unternehmer aufbauen.
Buy
Ein bestehendes Unternehmen übernehmen und weiterentwickeln.
Joint Venture
Zwei bestehende Unternehmen oder Unternehmer verbinden ihre Kompetenzen.
Merge
Bestehende Strukturen miteinander kombinieren.
Minority Investment
Sich an einem Unternehmen beteiligen und gemeinsam Wert entwickeln.
Das Entscheidende ist nicht die Form.
Entscheidend ist, dass Menschen, Möglichkeiten und Ownership zusammenpassen.
Warum ich an Unternehmergemeinschaften glaube
Niemand muss jede Antwort alleine finden
Je länger ich mich mit Unternehmertum beschäftige, desto weniger glaube ich an den Einzelkämpfer.
Natürlich muss ein Unternehmer Entscheidungen selbst treffen.
Verantwortung kann man nicht vollständig delegieren.
Aber man muss nicht jede Antwort selbst kennen.
Man kann andere fragen.
Man kann Erfahrungen teilen.
Man kann voneinander lernen.
Man kann gemeinsam denken.
Man kann jemanden kennen, der jemanden kennt.
Und manchmal ist genau dieser Kontakt der fehlende Baustein.
Unternehmerische Netzwerke können damit nicht nur bei der Umsetzung helfen, sondern bereits bei der Erkennung von Möglichkeiten. Forschung zu Unternehmernetzwerken kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass soziale und geschäftliche Beziehungen Zugang zu Wissen und neuen unternehmerischen Chancen ermöglichen können.
Ein Netzwerk sollte Wert schaffen, nicht nur Kontakte sammeln
Die entscheidende Frage lautet: Was entsteht daraus?
Ich würde ein Netzwerk deshalb nicht anhand seiner Größe bewerten.
Sondern anhand dessen, was daraus entsteht.
Entstehen daraus:
- neue Unternehmen?
- neue Kundenbeziehungen?
- neue Partnerschaften?
- neue Ideen?
- neue Jobs?
- neue Beteiligungen?
- neue Geschäftsmodelle?
- neue Märkte?
Dann hat das Netzwerk einen echten Wert.
Das ist für mich ein viel interessanterer Maßstab als die Anzahl der Kontakte.
Was ich Menschen anbieten möchte
Einen Ort für unternehmerischen Austausch
Ich möchte mit manuelernst.com langfristig nicht nur meine eigenen Gedanken veröffentlichen.
Die Website soll auch zeigen, wie ich über Unternehmertum denke.
Über Geschäftsmodelle.
Unternehmensaufbau.
Ownership.
Partnerschaften.
Digitale Nachfrage.
Und vielleicht findet sich darüber irgendwann jemand, der sagt:
„Ich beschäftige mich gerade mit einem ähnlichen Thema.“
Oder:
„Ich kenne diese Branche.“
Oder:
„Ich möchte selbst ein Unternehmen aufbauen.“
Oder:
„Ich glaube, dass wir gemeinsam etwas entwickeln könnten.“
Genau solche Gespräche interessieren mich.
Ich suche nicht nach perfekten Lebensläufen
Unternehmerisches Potenzial ist für mich wichtiger
Ein Lebenslauf kann viel erzählen.
Aber nicht alles.
Mich interessiert auch:
- Was möchte jemand aufbauen?
- Welche Probleme erkennt er?
- Wie denkt er?
- Wie geht er mit Unsicherheit um?
- Welche Verantwortung möchte er übernehmen?
- Welche Dinge möchte er lernen?
- Welche Art von Unternehmer möchte er werden?
Denn jemand muss nicht bereits alles können.
Vielleicht ist sogar die Bereitschaft, etwas aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen, wichtiger als ein perfekter Lebenslauf.
Menschen und Möglichkeiten verbinden heißt auch: Geduldig sein
Nicht jede Verbindung muss sofort funktionieren
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte.
Man kann keine künstliche Synergie erzwingen.
Nicht jeder Mensch passt zu jeder Idee.
Nicht jede Idee passt zu jedem Unternehmer.
Nicht jede Partnerschaft funktioniert.
Und manchmal merkt man erst nach mehreren Gesprächen, dass es nicht passt.
Das ist völlig in Ordnung.
Ein gutes Netzwerk braucht deshalb auch die Freiheit, Nein zu sagen.
Denn eine falsche Partnerschaft kann teurer sein als keine Partnerschaft.
Mein persönlicher Ansatz: Erst Menschen verstehen, dann Möglichkeiten verbinden
Nicht mit dem Geschäftsmodell beginnen
Wenn ich jemanden kennenlerne, möchte ich nicht sofort wissen:
„Was kann ich mit dieser Person verkaufen?“
Mich interessiert zunächst:
Wer ist dieser Mensch?
Was hat er gemacht?
Was kann er?
Was interessiert ihn?
Was möchte er?
Welche Erfahrungen hat er?
Welche Probleme sieht er?
Welche Unternehmen findet er spannend?
Was möchte er langfristig aufbauen?
Erst daraus kann sich eine sinnvolle Verbindung ergeben.
Das macht Beziehungen für mich auch menschlich interessanter.
Die besten Geschäftsideen entstehen manchmal im Gespräch
Ein Gespräch kann ein unternehmerischer Startpunkt sein
Ich glaube, dass wir die Bedeutung von Gesprächen unterschätzen.
Ein Gespräch kann dazu führen, dass du:
- einen neuen Markt entdeckst
- einen Kunden verstehst
- eine Branche anders siehst
- einen Fehler vermeidest
- einen Partner kennenlernst
- eine Geschäftsidee entwickelst
- eine bestehende Idee veränderst
Deshalb gehört für mich Austausch zum Unternehmertum.
Nicht als Zeitvertreib.
Sondern als Bestandteil des Denkprozesses.
Menschen bringen Zugang zu Märkten
Branchenwissen lässt sich nicht einfach googeln
SEO, Daten und Marktanalysen können unglaublich hilfreich sein.
Aber manche Dinge lernst du erst durch Menschen.
Wie Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.
Welche Anbieter wirklich relevant sind.
Welche Probleme Kunden tatsächlich haben.
Welche Lösungen funktionieren.
Wo die Margen liegen.
Welche Prozesse schwierig sind.
Welche Unternehmen gut geführt werden.
Welche Veränderungen in einer Branche bevorstehen.
Deshalb ist ein guter Branchenkontakt manchmal wertvoller als zehn Stunden Recherche.
Das Zusammenspiel aus digitalen Assets und Menschen
Technologie kann Nachfrage erzeugen – Menschen machen daraus Unternehmen
Genau diese Kombination finde ich spannend.
Digitale Assets können beispielsweise:
- Sichtbarkeit erzeugen
- Suchnachfrage abfangen
- Informationen bereitstellen
- Leads generieren
- Marken aufbauen
- Märkte erschließen
Aber daraus entsteht nicht automatisch ein Unternehmen.
Dafür braucht es Menschen.
Menschen, die Kunden verstehen.
Menschen, die Leistungen erbringen.
Menschen, die Prozesse entwickeln.
Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Menschen, die führen.
Deshalb sehe ich langfristig eine Verbindung zwischen:
Digitalen Assets + operativer Kompetenz + Unternehmerpersönlichkeiten.
Mein langfristiges Ziel: Aus Verbindungen echte Unternehmen entwickeln
Vom Kontakt zum gemeinsamen Ownership
Das ist letztlich die Richtung, in die ich mein eigenes Unternehmertum entwickeln möchte.
Ich möchte Geschäftsmöglichkeiten erkennen.
Ich möchte digitale Assets und Nachfragequellen entwickeln.
Ich möchte Märkte verstehen.
Und ich möchte Menschen kennenlernen, mit denen daraus etwas Größeres entstehen kann.
Nicht jedes Projekt muss von mir selbst operativ geführt werden.
Im Gegenteil.
Langfristig finde ich den Gedanken spannender, eigenständige Unternehmen gemeinsam mit Unternehmerpersönlichkeiten aufzubauen.
Build. Prove. Partner. Scale. Delegate. Own.
So entsteht aus einer Möglichkeit irgendwann vielleicht ein Unternehmen.
Und aus mehreren Unternehmen kann langfristig eine Unternehmensgruppe entstehen.
Was ich unter einem guten unternehmerischen Netzwerk verstehe
Sieben Eigenschaften
Für mich sollte ein wirklich gutes Unternehmernetzwerk folgende Eigenschaften besitzen:
1. Vertrauen
Menschen müssen sich aufeinander verlassen können.
2. Unterschiedliche Kompetenzen
Nicht alle sollten dasselbe können.
Menschen sollten Möglichkeiten sehen und Verantwortung übernehmen wollen.
4. Langfristige Beziehungen
Nicht jeder Kontakt muss sofort einen wirtschaftlichen Nutzen haben.
5. Offenheit
Neue Ideen und Perspektiven müssen willkommen sein.
6. Verbindlichkeit
Gute Gespräche sind wertlos, wenn anschließend nichts passiert.
7. Gemeinsamer Mehrwert
Am Ende sollte aus einer Verbindung etwas entstehen können.
Vielleicht ist dein nächster Geschäftspartner bereits in deinem Netzwerk
Aber ihr habt noch nicht über die richtige Möglichkeit gesprochen
Das ist ein Gedanke, den ich interessant finde.
Vielleicht kennst du jemanden bereits seit Jahren.
Vielleicht habt ihr sogar schon mehrfach miteinander gesprochen.
Aber ihr habt nie darüber nachgedacht, gemeinsam etwas aufzubauen.
Vielleicht kennt jemand deine Fähigkeiten nicht.
Vielleicht kennst du seine Ziele nicht.
Vielleicht existiert die passende Geschäftsidee noch gar nicht.
Deshalb lohnt es sich manchmal, Gespräche anders zu führen.
Nicht nur:
„Was machst du beruflich?“
Sondern:
„Was würdest du gerne einmal selbst aufbauen?“
Diese Frage kann ein Gespräch komplett verändern.
Mein Fazit: Die richtige Verbindung kann eine Möglichkeit verändern
Ich möchte Menschen und Möglichkeiten verbinden, weil ich glaube, dass Unternehmertum selten nur aus einer einzelnen Person, einer einzelnen Idee oder einer einzelnen Fähigkeit entsteht.
Unternehmen entstehen häufig aus Kombinationen.
Aus Wissen und Erfahrung.
Aus Markt und Nachfrage.
Aus Technologie und Operations.
Aus Kapital und Unternehmergeist.
Aus einer Idee und dem richtigen Menschen.
Und manchmal aus zwei Menschen, die sich zum richtigen Zeitpunkt begegnen.
Genau deshalb möchte ich langfristig ein Netzwerk aufbauen, in dem solche Begegnungen möglich werden.
Nicht als klassische Networking-Plattform.
Nicht als Sammlung möglichst vieler Kontakte.
Sondern als unternehmerisches Netzwerk, in dem Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Ambitionen zusammenkommen können.
Mein Ziel ist dabei nicht, jede Möglichkeit selbst umzusetzen.
Ich möchte Möglichkeiten erkennen, entwickeln und mit den richtigen Menschen verbinden.
Denn vielleicht entsteht aus einer Idee erst dann ein echtes Unternehmen, wenn die richtige Unternehmerpersönlichkeit dazu kommt.
Und vielleicht ist genau das eine der spannendsten Aufgaben des Unternehmertums:
Nicht alles selbst machen zu müssen, sondern die richtigen Menschen zusammenzubringen, damit gemeinsam etwas entstehen kann, das alleine nicht möglich gewesen wäre.
Wenn du selbst Unternehmer bist, über ein eigenes Unternehmen nachdenkst oder gerade eine Geschäftsmöglichkeit siehst, bei der dir noch ein wichtiger Baustein fehlt, lohnt sich manchmal ein Austausch.
Nicht jedes Gespräch muss zu einem Geschäft führen.
Aber manche Gespräche verändern die Richtung, in die man denkt.
Und manchmal beginnt genau dort die nächste unternehmerische Möglichkeit.

