Was ich über die nächsten zehn Jahre denke
Wenn ich über die nächsten zehn Jahre nachdenke, denke ich nicht zuerst an eine bestimmte Umsatzgröße.
Auch nicht an eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern.
Und schon gar nicht an die Frage, wie viele Unternehmen ich irgendwann besitzen möchte.
Natürlich spielen solche Dinge eine Rolle.
Aber sie sind für mich nicht der eigentliche Kern.
Viel interessanter finde ich die Frage:
Wie möchte ich in zehn Jahren unternehmerisch leben und arbeiten?
Denn je länger ich mich mit Unternehmertum beschäftige, desto stärker verändert sich mein Blick auf Erfolg.
Am Anfang geht es häufig darum, überhaupt etwas aufzubauen.
Dann geht es darum, Geld zu verdienen.
Später vielleicht darum, ein Unternehmen zu skalieren.
Und irgendwann stellt sich eine andere Frage:
Was soll aus dem Ganzen eigentlich werden?
Für mich geht es bei den nächsten zehn Jahren deshalb weniger darum, einen detaillierten Plan bis ins letzte Jahr festzulegen.
Ich weiß heute nicht, welche Chancen in drei, fünf oder acht Jahren entstehen werden.
Ich weiß nicht, welche Unternehmen ich dann aufbauen werde.
Ich weiß nicht, welche Menschen ich kennenlernen werde.
Und ich weiß auch nicht, welche meiner heutigen Ideen überhaupt relevant bleiben.
Was ich aber weiß, ist die Richtung, in die ich mich entwickeln möchte.
Ich möchte mehr Unternehmer, weniger Operativer sein.
Ich möchte Assets statt ausschließlich Einkommen aufbauen.
Ich möchte Unternehmenswert statt nur Umsatz schaffen.
Ich möchte mit interessanten Menschen Unternehmen entwickeln.
Und ich möchte mir langfristig eine Situation aufbauen, in der Ownership und unternehmerische Freiheit größer werden.
Das ist mein persönlicher Blick auf die nächsten zehn Jahre.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die nächsten zehn Jahre sollen für mich nicht einfach zehn weitere Jahre Arbeit sein.
- Ich möchte mein Unternehmertum stärker vom operativen Arbeiten in Richtung Business Building entwickeln.
- Mein Fokus liegt zunehmend auf Assets, Ownership, Cashflow und Unternehmenswert.
- Ich möchte weiterhin neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken und daraus Unternehmen entwickeln.
- Partnerschaften mit den richtigen Unternehmerpersönlichkeiten sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.
- SEO, digitale Assets und Nachfragegenerierung sehe ich weiterhin als Werkzeuge für den Aufbau von Unternehmen.
- Langfristig möchte ich mehrere eigenständige Unternehmen und Beteiligungen miteinander verbinden.
- Ich möchte nicht jede Möglichkeit verfolgen, sondern gezielter auswählen.
- Freiheit und Lebensqualität sollen keine Belohnung am Ende sein, sondern Teil der Strategie.
- Mein Ziel ist nicht, in zehn Jahren „fertig“ zu sein, sondern mehr Möglichkeiten zu haben als heute.
Ich möchte nicht einfach zehn Jahre älter sein
Ich möchte zehn Jahre weiter sein
Das klingt zunächst banal.
Ist es aber nicht.
Zeit vergeht sowieso.
Die nächsten zehn Jahre kommen – unabhängig davon, was ich mache.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:
„Wo werde ich in zehn Jahren sein?“
Sondern:
„Was möchte ich in diesen zehn Jahren aufbauen?“
Denn zehn Jahre können sehr unterschiedlich aussehen.
Du kannst zehn Jahre lang immer wieder dasselbe machen.
Du kannst zehn Jahre lang ein Unternehmen führen, das dich komplett benötigt.
Du kannst zehn Jahre lang von Auftrag zu Auftrag arbeiten.
Oder du kannst zehn Jahre nutzen, um Fähigkeiten, Beziehungen, Unternehmen und Assets aufzubauen.
Genau diese zweite Perspektive interessiert mich.
Ich möchte, dass meine Zeit nicht nur Einkommen erzeugt.
Ich möchte, dass sie unternehmerisches Kapital aufbaut.
Vom Arbeiten zum Bauen
Mein größter persönlicher Entwicklungsschritt
Eine der wichtigsten Fragen für meine nächsten Jahre lautet:
Wie komme ich noch stärker vom operativen Arbeiten zum strategischen Unternehmertum?
Operative Arbeit ist nicht schlecht.
Im Gegenteil.
Sie hat mir sehr viel beigebracht.
Wer selbst arbeitet, versteht Kunden.
Wer selbst verkauft, versteht Nachfrage.
Wer selbst Probleme löst, versteht Prozesse.
Wer selbst Verantwortung übernimmt, versteht Unternehmen anders.
Aber irgendwann entsteht eine Grenze.
Wenn das Unternehmen nur deshalb funktioniert, weil ich selbst ständig operativ tätig bin, habe ich mir vielleicht einen Arbeitsplatz geschaffen.
Noch kein wirklich eigenständiges Asset.
Mein Ziel ist deshalb zunehmend:
Nicht weniger arbeiten um jeden Preis.
Sondern:
Anders arbeiten.
Mehr Zeit für:
- Geschäftsideen
- Geschäftsmodelle
- Strategie
- Partnerschaften
- Unternehmensentwicklung
- digitale Assets
- SEO
- Marktanalysen
- neue Ventures
- Beteiligungen
Und weniger Zeit für Tätigkeiten, die langfristig zwingend an meiner persönlichen Arbeitsleistung hängen.
Die nächsten zehn Jahre sollen stärker vom Ownership-Gedanken geprägt sein
Ich möchte nicht nur Einkommen erzeugen
Einkommen ist wichtig.
Es bezahlt Rechnungen.
Es ermöglicht Lebensqualität.
Es schafft finanziellen Spielraum.
Aber Einkommen allein ist für mich langfristig nicht das eigentliche Ziel.
Die interessantere Frage lautet:
Was bleibt von meiner Arbeit übrig?
Wenn ich heute zehn Stunden arbeite und dafür Geld bekomme, ist diese Leistung abgeschlossen.
Wenn ich dagegen zehn Stunden investiere und daraus ein Asset entsteht, kann dieses Asset möglicherweise später wieder Wert erzeugen.
Zum Beispiel:
- eine Website
- eine Marke
- Content
- organische Sichtbarkeit
- ein Kundenstamm
- ein Geschäftsmodell
- ein Prozess
- ein Partnernetzwerk
- ein Unternehmen
- eine Beteiligung
Das ist der Unterschied zwischen Einkommen und Ownership.
Und genau in diese Richtung möchte ich mich entwickeln.
Builder. Owner. Investor.
Die Reihenfolge ist für mich entscheidend
Mein langfristiges unternehmerisches Denken lässt sich mit drei Begriffen beschreiben:
Builder. Owner. Investor.
Und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Zuerst muss etwas gebaut werden.
Dann muss daraus Ownership entstehen.
Und erst danach wird Kapital gezielt allokiert.
Ich möchte also nicht einfach möglichst früh Investor spielen.
Mich interessiert vielmehr der Weg:
Create Equity
↓
Compound Equity
↓
Allocate Capital
Das bedeutet:
Zuerst Wert schaffen.
Dann Wert halten.
Dann Wert reinvestieren.
Create Equity: Die nächsten Jahre Dinge aufbauen
Geschäftsmöglichkeiten sollen zu echten Unternehmen werden
Ein wichtiger Teil meines persönlichen Zukunftsbildes ist deshalb weiterhin der Aufbau neuer Unternehmen.
Nicht zwingend mit riesigem Kapital.
Nicht zwingend mit einer klassischen Startup-Finanzierung.
Und auch nicht zwingend mit einer komplett neuen technologischen Erfindung.
Mich interessieren insbesondere Geschäftsmöglichkeiten, bei denen man zunächst mit relativ wenig Kapital testen kann, ob echte Nachfrage vorhanden ist.
Zum Beispiel über:
- Domains
- Websites
- SEO
- Content
- digitale Marken
- bestehende Marktstrukturen
- Branchenwissen
- Partnernetzwerke
- operative Dienstleister
Die Logik dahinter ist relativ einfach:
Kapitalarme Assets aufbauen
↓
Nachfrage testen
↓
Geschäftsmodell entwickeln
↓
Umsatz erzeugen
↓
Cashflow aufbauen
↓
Unternehmenswert schaffen
Das bedeutet nicht, dass jedes digitale Projekt automatisch ein Unternehmen wird.
Im Gegenteil.
Die meisten Ideen werden wahrscheinlich nie zu großen Unternehmen.
Aber genau das finde ich interessant.
Eine kleine Geschäftsmöglichkeit kann zunächst eine Option auf zukünftigen Unternehmenswert sein.
Ich möchte weiterhin neue Unternehmen entwickeln
Nicht aus Langeweile, sondern weil mich der Prozess interessiert
Mich fasziniert der Prozess, aus einer relativ kleinen Idee etwas Echtes entstehen zu lassen.
Am Anfang gibt es vielleicht nur:
- eine Beobachtung
- ein Problem
- eine Suchanfrage
- eine Domain
- eine Website
- einen Kontakt
- eine Branche
- eine Geschäftsidee
Dann beginnt das Experiment.
Gibt es Nachfrage?
Kann man Kunden erreichen?
Funktioniert die Positionierung?
Ist die Marge interessant?
Kann daraus ein funktionierendes Geschäftsmodell entstehen?
Und wenn die Antwort irgendwann „ja“ lautet:
Wer kann daraus ein richtiges Unternehmen machen?
Genau dort wird es für mich besonders spannend.
Build → Prove → Partner → Scale → Delegate → Own
Mein langfristiges Modell für Unternehmensaufbau
Wenn ich meine gewünschte Entwicklung vereinfache, sieht sie ungefähr so aus:
Build
Eine Geschäftsmöglichkeit entwickeln.
Prove
Prüfen, ob echte Nachfrage existiert.
Partner
Eine passende Unternehmerpersönlichkeit finden.
Scale
Das funktionierende Geschäftsmodell weiterentwickeln.
Delegate
Verantwortung und operative Aufgaben verteilen.
Own
Langfristig Eigentum und Unternehmenswert halten.
Das ist für mich eine deutlich interessantere Perspektive als:
Idee haben → Unternehmen gründen → möglichst schnell wachsen.
Denn nicht jede Idee muss sofort ein Unternehmen werden.
Manchmal ist es sinnvoller, erst einmal eine Option aufzubauen.
Ich möchte stärker mit anderen Unternehmern bauen
Nicht jeder muss alles alleine machen
Ein weiterer Punkt wird für mich in den nächsten Jahren wichtiger:
Partnerschaften.
Ich glaube nicht, dass ein guter Unternehmer alles selbst können muss.
Im Gegenteil.
Manchmal ist die Kombination unterschiedlicher Fähigkeiten wesentlich wertvoller.
Der eine kennt eine Branche.
Der andere kann Vertrieb.
Der nächste versteht Operations.
Jemand anderes kann digitale Nachfrage aufbauen.
Ein weiterer Unternehmer kann Teams führen.
Und vielleicht entsteht genau aus dieser Kombination ein Unternehmen, das keiner alleine hätte aufbauen können.
Das finde ich spannend.
Unternehmerpersönlichkeiten werden für mich wichtiger
Die richtige Person kann aus einer Möglichkeit ein Unternehmen machen
Eine Geschäftsidee ist zunächst nur eine Möglichkeit.
Die entscheidende Frage lautet:
Wer kann diese Möglichkeit in die Realität bringen?
Ich möchte deshalb langfristig Menschen kennenlernen, die unternehmerisch denken.
Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.
Menschen, die nicht nur einen Job suchen.
Menschen, die Lust darauf haben, etwas Eigenes aufzubauen.
Menschen mit:
- Branchenwissen
- operativer Erfahrung
- Vertriebserfahrung
- Führungskompetenz
- technischem Wissen
- Unternehmergeist
- Energie
- Verantwortungsbewusstsein
Denn für mich entsteht ein Unternehmen nicht nur aus einer Idee.
Es entsteht aus:
Idee + Markt + Geschäftsmodell + Menschen + Umsetzung.
Ich möchte nicht jedes Unternehmen selbst führen
Das ist ein wichtiger Unterschied
Wenn ich langfristig mehrere Unternehmen entwickeln möchte, kann ich nicht gleichzeitig der operative Geschäftsführer von allen sein.
Das wäre genau das Gegenteil von Freiheit.
Deshalb interessiert mich das Modell einer Unternehmensgruppe.
Einzelne Unternehmen sollen eigenständig funktionieren.
Mit eigenen Teams.
Mit eigenen Verantwortlichkeiten.
Mit eigenen Geschäftsmodellen.
Und darüber kann langfristig eine Holding beziehungsweise Unternehmensgruppe stehen.
Die Aufgabe wäre dann nicht, jeden operativen Vorgang zu kontrollieren.
Sondern:
- Kapital zu allokieren
- strategische Entscheidungen zu treffen
- Unternehmen zu entwickeln
- Partner zusammenzubringen
- neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren
- Beteiligungen zu halten
- Synergien zu nutzen
Das ist für mich langfristig die interessantere Rolle.
Eine Unternehmensgruppe ist für mich kein Selbstzweck
Ich möchte keine Sammlung von Logos
Es wäre leicht, eine Unternehmensgruppe einfach als Liste von Firmen zu verstehen.
Das ist nicht meine Vorstellung.
Ich möchte nicht möglichst viele Unternehmen besitzen, nur damit irgendwo „Group“ auf der Website steht.
Mich interessiert vielmehr die Frage:
Kann aus mehreren eigenständigen Unternehmen gemeinsam etwas Stärkeres entstehen?
Zum Beispiel durch:
- gemeinsames Wissen
- gemeinsame Kunden
- gemeinsame Ressourcen
- gemeinsame Infrastruktur
- gemeinsame Mitarbeiter
- gemeinsame Technologie
- gemeinsame Nachfragegenerierung
- Kapitalallokation
Dabei sollen die Unternehmen trotzdem eigenständig bleiben können.
Die Holding ist der Owner.
Die Operating Companies machen ihr Geschäft.
Mein langfristiges Ziel: eine Plattform für Unternehmertum
Nicht nur Unternehmen, sondern ein System
Wenn ich noch weiter in die Zukunft denke, interessiert mich nicht nur die Unternehmensgruppe.
Mich interessiert auch die Frage:
Kann man einen wiederholbaren Prozess entwickeln, mit dem neue Unternehmen entstehen?
Das wäre für mich deutlich spannender.
Eine Art unternehmerisches System:
Geschäftsmöglichkeit erkennen
↓
Markt analysieren
↓
digitale Nachfrage testen
↓
Geschäftsmodell entwickeln
↓
Nachfrage validieren
↓
Unternehmer finden
↓
↓
Management entwickeln
↓
Ownership halten
↓
Cashflow reinvestieren
↓
nächste Geschäftsmöglichkeit
Wenn dieser Prozess funktioniert, entsteht etwas, das über ein einzelnes Unternehmen hinausgeht.
SEO bleibt dabei ein Werkzeug
Digitale Nachfrage ist für mich weiterhin ein wichtiger Hebel
Ich glaube weiterhin an SEO.
Nicht als Selbstzweck.
Und auch nicht nach dem Motto:
„Wir brauchen einfach mehr Traffic.“
Mich interessiert die Verbindung:
Suchintention
↓
relevanter Content
↓
organische Sichtbarkeit
↓
qualifizierte Nachfrage
↓
Anfrage
↓
Geschäft
↓
Cashflow
SEO kann damit eine Acquisition Engine sein.
Google selbst betont, dass hilfreiche, zuverlässige und menschenorientierte Inhalte im Mittelpunkt stehen sollten und dass SEO diese Inhalte unterstützen sollte, statt Inhalte ausschließlich für Suchmaschinen zu produzieren.
Genau so sehe ich SEO auch.
Nicht:
Traffic um des Traffics willen.
Sondern:
Nachfrage als Grundlage für ein Geschäftsmodell.
Digitale Assets werden für mich wichtiger
Websites, Content und Marken können Rohmaterial sein
Ich finde es interessant, wie wenig Kapital manche digitale Assets zunächst benötigen können.
Eine Domain.
Eine Website.
Ein gutes Thema.
Relevanter Content.
Eine saubere technische Grundlage.
Zeit.
Und dann vielleicht:
organische Sichtbarkeit.
Natürlich gibt es keine Garantie, dass daraus ein erfolgreiches Geschäftsmodell entsteht.
Aber der Kapitaleinsatz kann zunächst relativ überschaubar sein.
Genau deshalb sehe ich digitale Assets nicht nur als Marketinginstrument.
Sie können Rohmaterial für Unternehmensaufbau sein.
Ich möchte stärker zwischen Projekten und Assets unterscheiden
Nicht alles, was Geld verdient, ist langfristig wertvoll
Diese Unterscheidung finde ich zunehmend wichtig.
Ein Projekt kann profitabel sein.
Aber nach Abschluss ist es vorbei.
Ein Auftrag kann gutes Geld bringen.
Aber danach beginnt die Suche nach dem nächsten Auftrag.
Ein Asset funktioniert anders.
Es kann über längere Zeit einen Wert besitzen.
Zum Beispiel:
- Marke
- Website
- Kundenbasis
- Software
- Daten
- Prozesse
- Unternehmensanteil
- Immobilien
- geistiges Eigentum
Nicht jedes Asset ist automatisch gut.
Aber die Frage:
„Was bleibt?“
wird für mich immer wichtiger.
Die nächsten zehn Jahre sollen auch meine persönliche Freiheit erhöhen
Unternehmertum darf nicht zur Falle werden
Das klingt vielleicht widersprüchlich.
Aber ein Unternehmen kann erfolgreich sein und gleichzeitig die Freiheit seines Eigentümers reduzieren.
Mehr Umsatz kann mehr Arbeit bedeuten.
Mehr Kunden können mehr Verantwortung bedeuten.
Mehr Mitarbeiter können mehr Führung bedeuten.
Mehr Wachstum kann mehr Komplexität bedeuten.
Deshalb möchte ich meine Zukunft nicht ausschließlich über Wachstum definieren.
Meine Frage lautet:
Erhöht dieses Wachstum langfristig meine Handlungsfreiheit?
Wenn nicht, muss ich genauer hinschauen.
Freiheit bedeutet für mich mehr als finanzielle Unabhängigkeit
Es geht um Entscheidungsspielraum
Wenn ich von unternehmerischer Freiheit spreche, meine ich mehrere Dinge.
Ich möchte entscheiden können:
- mit wem ich arbeite
- welche Projekte ich verfolge
- wo ich meine Zeit verbringe
- wann ich arbeite
- welche Unternehmen ich aufbaue
- welche Chancen ich ablehne
- wann ich investiere
- wann ich eine Pause mache
- mit wem ich Partnerschaften eingehe
Das ist für mich Owner-Optionality.
Nicht die Illusion, dass man nichts mehr tun muss.
Sondern die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können, was man tun möchte.
Lebensqualität gehört deshalb in die Unternehmensstrategie
Ich möchte kein Unternehmen für ein besseres Leben später
Das ist ein Punkt, den ich zunehmend wichtig finde.
Es gibt diesen Gedanken:
„Ich arbeite jetzt zehn oder zwanzig Jahre extrem hart und genieße danach mein Leben.“
Vielleicht funktioniert das für manche Menschen.
Für mich ist es nicht das Ziel.
Ich möchte, dass die Entwicklung meines Unternehmens und die Entwicklung meines Lebens miteinander funktionieren.
Unternehmertum soll mir nicht mein Leben nehmen.
Es soll mein Leben verbessern.
Mehr:
- Freiheit
- Zeit
- Möglichkeiten
- interessante Menschen
- Reisen
- persönliche Entwicklung
- finanzielle Unabhängigkeit
- Gestaltungsspielraum
Das ist für mich ein sinnvolleres Zielbild.
Ich möchte langfristiger denken
Nicht jede Entscheidung muss sich sofort auszahlen
Eine meiner wichtigsten Veränderungen im Denken ist der Zeithorizont.
Manche Dinge brauchen Zeit.
Eine gute Marke braucht Zeit.
SEO braucht Zeit.
Vertrauen braucht Zeit.
Partnerschaften brauchen Zeit.
Unternehmenswert braucht Zeit.
Managementstrukturen brauchen Zeit.
Reputation braucht Zeit.
Deshalb möchte ich Entscheidungen zunehmend danach bewerten:
Was könnte diese Entscheidung in fünf oder zehn Jahren ermöglichen?
Nicht nur:
„Was bringt sie nächsten Monat?“
Ich möchte nicht jeden Trend mitmachen
Langfristiges Denken bedeutet auch, Dinge auszulassen
In den nächsten zehn Jahren wird es wahrscheinlich unzählige neue Trends geben.
Neue Plattformen.
Neue Technologien.
Neue Geschäftsmodelle.
Neue Marketingkanäle.
Neue KI-Anwendungen.
Neue Investmentmöglichkeiten.
Manches wird wichtig.
Vieles wird wieder verschwinden.
Ich möchte deshalb nicht jedem Trend hinterherlaufen.
Ich möchte Technologien nutzen, wenn sie ein konkretes Problem lösen.
KI ist beispielsweise ein Werkzeug mit enormem Potenzial. Forschung zur Rolle generativer KI im Unternehmertum zeigt bereits eine breite Auseinandersetzung mit Themen wie Geschäftsmodellen, Innovation und digitalen Geschäftsprozessen.
Aber auch hier bleibt meine Grundfrage:
Erzeugt diese Technologie einen echten wirtschaftlichen Mehrwert?
Wenn ja: nutzen.
Wenn nein: weitergehen.
Die nächsten zehn Jahre werden wahrscheinlich nicht geradlinig verlaufen
Und genau das ist in Ordnung
Ich habe nicht vor, einen zehnjährigen Masterplan zu schreiben, der exakt vorgibt, was im Jahr 2027, 2028 oder 2031 passieren muss.
Das wäre aus meiner Sicht eine Illusion von Kontrolle.
Märkte verändern sich.
Menschen verändern sich.
Chancen entstehen.
Andere verschwinden.
Ein Unternehmen kann plötzlich viel interessanter werden als erwartet.
Ein anderes kann sich als Fehlentscheidung herausstellen.
Eine Partnerschaft kann etwas Neues ermöglichen.
Eine Technologie kann einen ganzen Prozess verändern.
Deshalb brauche ich keine perfekte Landkarte.
Ich brauche eine klare Richtung.
Meine Richtung ist wichtiger als mein exakter Plan
Ich möchte wissen, wohin ich will – nicht jeden einzelnen Schritt
Meine Richtung lässt sich ungefähr so zusammenfassen:
Geschäftsmöglichkeiten entdecken.
↓
↓
Nachfrage erzeugen.
↓
Unternehmen aufbauen.
↓
Unternehmer zusammenbringen.
↓
Ownership schaffen.
↓
Unternehmenswert aufbauen.
↓
Cashflow reinvestieren.
↓
Neue Unternehmen entwickeln.
↓
Eine Unternehmensgruppe aufbauen.
↓
Mehr Freiheit schaffen.
Das ist für mich eine ausreichende Richtung.
Der konkrete Weg darf sich verändern.
Ich möchte meine Fähigkeiten gezielter einsetzen
Die nächsten zehn Jahre sollen stärker auf meinen Stärken aufbauen
Mit zunehmender Erfahrung wird eine Frage wichtiger:
Was kann ich besonders gut und wo kann ich damit den größten Hebel erzeugen?
Ich interessiere mich besonders für die Verbindung von:
- Unternehmertum
- Geschäftsmodellen
- digitaler Nachfrage
- SEO
- Content
- Marktstrukturen
- Unternehmensaufbau
- Partnerschaften
- strategischer Entwicklung
Diese Kombination möchte ich weiterentwickeln.
Nicht, weil ich glaube, dass ich alles beherrsche.
Sondern weil ich merke, dass genau an diesen Schnittstellen mein Interesse liegt.
Ich möchte mehr Menschen kennenlernen, die ebenfalls bauen wollen
Die nächsten zehn Jahre sollen auch ein Netzwerkprojekt sein
Ich glaube, dass die Qualität des eigenen Netzwerks langfristig enorm wichtig ist.
Nicht die Anzahl der Kontakte.
Sondern die Menschen dahinter.
Ich möchte Menschen kennenlernen, die:
- Unternehmen aufbauen
- Verantwortung übernehmen
- langfristig denken
- Branchen verstehen
- Probleme lösen
- Kapital investieren
- operative Erfahrung besitzen
- neue Geschäftsmodelle entwickeln möchten
Vielleicht entsteht daraus eine Partnerschaft.
Vielleicht ein Joint Venture.
Vielleicht nur ein interessanter Austausch.
Vielleicht entsteht daraus erst Jahre später etwas.
Auch das ist für mich Optionality.
Ich möchte mehr Möglichkeiten schaffen, nicht weniger
Das ist vielleicht die beste Definition meiner Zukunft
Wenn ich mein persönliches Zielbild auf einen Begriff reduzieren müsste, wäre es:
Optionality.
Ich möchte in zehn Jahren mehr Optionen haben als heute.
Mehr:
- finanzielle Optionen
- unternehmerische Optionen
- zeitliche Optionen
- geografische Optionen
- Partnerschaftsoptionen
- Investmentmöglichkeiten
- Geschäftsmodelle
- Unternehmen
- Beziehungen
Das bedeutet nicht, dass ich alles machen möchte.
Im Gegenteil.
Viele Optionen zu haben bedeutet gerade, nicht jede nutzen zu müssen.
Owner-Optionality statt Arbeitsabhängigkeit
Das ist für mich der eigentliche Hebel
Ich möchte langfristig nicht von einer einzigen Einkommensquelle abhängig sein.
Nicht von einem einzigen Kunden.
Nicht von einem einzigen Unternehmen.
Nicht von einer einzigen Tätigkeit.
Nicht von meiner persönlichen Arbeitszeit.
Stattdessen möchte ich mehrere stabile Elemente miteinander verbinden:
Unternehmen
–
Beteiligungen
–
Assets
–
Cashflow
–
Netzwerk
–
Know-how
Das ist für mich ein deutlich robusteres unternehmerisches Fundament.
Was ich in zehn Jahren nicht sein möchte
Ein erfolgreicher Gefangener meines eigenen Unternehmens
Das klingt hart.
Aber genau dieses Szenario möchte ich vermeiden.
Ein Unternehmen kann wachsen.
Der Umsatz kann steigen.
Das Team kann größer werden.
Der Gewinn kann steigen.
Und trotzdem kann der Unternehmer jeden Tag 12 Stunden darin gefangen sein.
Das ist für mich kein ideales Zielbild.
Ich möchte Unternehmen entwickeln, die irgendwann auch ohne meine permanente operative Anwesenheit funktionieren können.
Nicht weil ich nichts mehr tun möchte.
Sondern weil ich selbst entscheiden möchte, was ich tue.
Was ich in zehn Jahren gerne aufgebaut haben möchte
Ein unternehmerisches System
Wenn ich mein persönliches Zukunftsbild konkreter beschreibe, dann sehe ich nicht nur ein Unternehmen.
Ich sehe ein System aus:
- eigenständigen Unternehmen
- Beteiligungen
- digitalen Assets
- Unternehmerpersönlichkeiten
- Partnernetzwerken
- Cashflow
- Unternehmenswert
- Kapital
Und darüber eine klare Eigentümerstruktur.
Vielleicht ist das eine Holding.
Vielleicht entwickelt sich die Struktur anders.
Das weiß ich heute nicht.
Aber die Grundidee gefällt mir:
Unternehmen sollen nicht nur Einkommen erzeugen. Sie sollen langfristig Assets sein, die gemeinsam ein größeres unternehmerisches System bilden können.
Ich möchte in zehn Jahren auf meine Entscheidungen stolz sein
Nicht nur auf meine Ergebnisse
Ergebnisse hängen nicht immer vollständig von uns ab.
Man kann eine gute Entscheidung treffen und trotzdem Pech haben.
Man kann eine schlechte Entscheidung treffen und trotzdem kurzfristig Erfolg haben.
Deshalb möchte ich mich in zehn Jahren nicht nur an Zahlen messen.
Ich möchte auch fragen:
- Habe ich fair gehandelt?
- Habe ich Verantwortung übernommen?
- Habe ich interessante Menschen unterstützt?
- Habe ich gute Partnerschaften aufgebaut?
- Habe ich etwas geschaffen?
- Habe ich aus meinen Fehlern gelernt?
- Habe ich meine Zeit sinnvoll eingesetzt?
- Habe ich mein Leben dabei nicht vergessen?
Das sind für mich genauso wichtige Fragen.
Meine nächsten zehn Jahre sind kein Countdown
Sie sind eine Aufbauphase
Ich sehe die nächsten zehn Jahre nicht als:
„Jetzt muss ich es schaffen.“
Sondern als:
„Jetzt möchte ich etwas aufbauen, das langfristig trägt.“
Das verändert die Perspektive.
Ich muss nicht jede Gelegenheit nutzen.
Ich muss nicht jeden Wettbewerb gewinnen.
Ich muss nicht der Schnellste sein.
Ich muss nicht alles sofort skalieren.
Ich muss nicht den perfekten Plan haben.
Ich muss kontinuierlich Wert schaffen.
Und dann sehen, was daraus entsteht.
Was ich vermeiden möchte
Wachstum um des Wachstums willen
Ich möchte nicht einfach größer werden.
Ich möchte besser werden.
Bessere Unternehmen.
Bessere Partnerschaften.
Bessere Prozesse.
Bessere Entscheidungen.
Bessere Assets.
Bessere Kapitalallokation.
Mehr Freiheit.
Das ist ein Unterschied.
Denn Wachstum kann auch Komplexität erzeugen.
Und Komplexität ist nicht automatisch Wert.
Meine persönliche Vision für 2036
Ein Unternehmer mit mehr Ownership und mehr Freiheit
Wenn ich zehn Jahre nach vorne schaue, möchte ich nicht behaupten, dass ich genau weiß, wie mein Leben dann aussieht.
Das wäre unrealistisch.
Aber ich kann beschreiben, wie es sich anfühlen soll.
Ich möchte:
- mehrere Unternehmen entwickelt haben
- langfristig Ownership aufgebaut haben
- mit interessanten Unternehmern zusammenarbeiten
- digitale und operative Geschäftsmodelle verbinden
- Unternehmenswert aufbauen
- Cashflow reinvestieren
- neue Geschäftsmöglichkeiten erkennen
- weniger von meiner eigenen Arbeitszeit abhängig sein
- mehr Zeit für strategische Entscheidungen haben
- reisen können
- mein Leben selbst gestalten können
- weiterhin Dinge entwickeln, die mich interessieren
Und vor allem:
Ich möchte noch neugierig sein.
Denn ich möchte nicht irgendwann aufhören, Unternehmer zu sein
Ich möchte nur die Art verändern, wie ich Unternehmertum betreibe
Vielleicht ist das der wichtigste Punkt.
Ich möchte nicht irgendwann sagen:
„Jetzt habe ich genug aufgebaut. Jetzt mache ich gar nichts mehr.“
Das entspricht nicht meiner Persönlichkeit.
Ich glaube, dass ich immer neue Ideen interessant finden werde.
Immer wieder einen Markt analysieren werde.
Immer wieder eine Geschäftsmöglichkeit sehen werde.
Immer wieder über Geschäftsmodelle nachdenken werde.
Der Unterschied soll nur sein:
Ich möchte nicht jedes Mal selbst wieder bei null anfangen.
Ich möchte auf dem aufbauen können, was vorher entstanden ist.
Erfahrung auf Erfahrung.
Asset auf Asset.
Unternehmen auf Unternehmen.
Partnerschaft auf Partnerschaft.
Ownership auf Ownership.
Das ist für mich echtes langfristiges Unternehmertum.
Mein persönlicher Blick auf die nächsten 10 Jahre
Nicht alles ist planbar – aber die Richtung ist klar
Wenn ich meine nächsten zehn Jahre in wenigen Gedanken zusammenfassen müsste, dann ungefähr so:
Ich möchte mehr bauen und weniger nur arbeiten.
Ich möchte mehr Ownership und weniger Abhängigkeit.
Ich möchte mehr Assets und weniger reine Einkommensquellen.
Ich möchte mehr Unternehmen entwickeln und weniger einzelne Projekte abarbeiten.
Ich möchte mehr mit Unternehmern zusammenarbeiten und weniger alles selbst machen.
Ich möchte mehr Unternehmenswert und weniger nur Umsatz.
Ich möchte mehr Freiheit und nicht einfach nur mehr Verantwortung.
Und ich möchte langfristig eine Struktur schaffen, die mir ermöglicht, immer wieder neue Dinge aufzubauen.
Fazit: Die nächsten zehn Jahre sollen etwas aufbauen
Ich weiß nicht, wie mein unternehmerisches Leben in zehn Jahren exakt aussehen wird.
Und ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht vollständig wissen.
Denn wenn ich heute schon genau wüsste, was in zehn Jahren passiert, wäre wahrscheinlich wenig Raum für neue Möglichkeiten.
Was ich aber weiß, ist die Richtung.
Ich möchte aus meiner Erfahrung heraus neue Geschäftsmöglichkeiten entwickeln.
Ich möchte daraus Unternehmen aufbauen.
Ich möchte Menschen finden, die gemeinsam mit mir Verantwortung übernehmen wollen.
Ich möchte Ownership aufbauen.
Ich möchte Unternehmenswert schaffen.
Ich möchte Cashflow reinvestieren.
Ich möchte langfristig mehrere Unternehmen miteinander verbinden.
Und ich möchte dadurch mehr Freiheit gewinnen.
Nicht irgendwann.
Sondern Schritt für Schritt.
Für mich bedeutet Unternehmertum deshalb zunehmend nicht mehr:
Wie viel kann ich in einem Jahr verdienen?
Sondern:
Was kann ich über zehn Jahre hinweg aufbauen?
Das ist eine völlig andere Perspektive.
Denn ein Jahr kann ein gutes Jahr sein.
Ein Unternehmen kann ein gutes Unternehmen sein.
Aber zehn Jahre konsequenter Aufbau können etwas viel Größeres erzeugen:
Erfahrung.
Reputation.
Netzwerk.
Assets.
Cashflow.
Unternehmenswert.
Ownership.
Und daraus entsteht etwas, das mir besonders wichtig ist:
Optionality.
Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was als Nächstes kommt.
Genau das ist mein persönlicher Blick auf die nächsten zehn Jahre.
Ich möchte nicht einfach zehn Jahre älter sein.
Ich möchte zehn Jahre lang etwas aufgebaut haben, das größer ist als meine eigene Arbeitszeit.
Und wenn mir das gelingt, dann waren diese zehn Jahre aus meiner Sicht sehr gut investiert.
