Das Wichtigste auf einen Blick
- Erfolg bedeutet für mich heute mehr als Umsatz, Gewinn oder Unternehmensgröße.
- Wirtschaftlicher Erfolg bleibt wichtig, ist aber für mich Mittel zum Zweck.
- Ich möchte Unternehmenswert statt nur Einkommen aufbauen.
- Ownership ist für mich langfristig wichtiger als reine operative Beschäftigung.
- Freiheit bedeutet für mich vor allem Entscheidungsfreiheit über meine Zeit und meine Projekte.
- Ein Unternehmen sollte nicht dauerhaft davon abhängig sein, dass ich jede Aufgabe selbst erledige.
- Ich möchte mit Menschen arbeiten, die unternehmerisch denken und Verantwortung übernehmen wollen.
- Langfristig interessiert mich der Aufbau mehrerer Unternehmen und Beteiligungen.
- Erfolg bedeutet für mich auch, Dinge ausprobieren, Fehler machen und mich weiterentwickeln zu können.
- Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, bereits am Ziel zu sein. Ich befinde mich selbst in dieser Entwicklung.
- Mein langfristiges Ziel ist Owner-Optionality: möglichst viele gute Optionen zu haben, statt von einer einzigen Situation abhängig zu sein.
- Am Ende möchte ich nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen besitzen, sondern ein Leben führen, das sich für mich erfolgreich anfühlt.
Erfolg hat für mich früher anders ausgesehen
Die klassische Definition von Erfolg
Wenn man jung ist und anfängt, sich mit Unternehmertum zu beschäftigen, sind die Vorstellungen oft relativ einfach.
Erfolg bedeutet:
Mehr Umsatz.
Mehr Gewinn.
Mehr Mitarbeiter.
Größeres Büro.
Mehr Kunden.
Größeres Auto.
Mehr Reichweite.
Eine bekannte Marke.
Vielleicht irgendwann der Verkauf des eigenen Unternehmens.
Daran ist grundsätzlich nichts falsch.
Auch heute freue ich mich über Umsatzwachstum, gute Geschäftszahlen und unternehmerische Fortschritte.
Aber ich glaube, dass man irgendwann merkt:
Diese Dinge alleine machen noch kein erfülltes Unternehmerleben.
Denn es ist möglich, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig ständig unter Druck zu stehen.
Man kann ein großes Unternehmen haben und trotzdem keine Kontrolle über seine Zeit besitzen.
Man kann viel Geld verdienen und trotzdem jeden Tag arbeiten müssen.
Man kann einen hohen Umsatz erzielen und trotzdem kaum Unternehmenswert aufgebaut haben.
Und man kann nach außen erfolgreich wirken und innerlich trotzdem das Gefühl haben, dass man eigentlich nur einem Hamsterrad mit besserem Branding folgt.
Diese Erkenntnis verändert die Perspektive.
Heute unterscheide ich zwischen Einkommen und Vermögen
Nicht alles, was Geld bringt, schafft langfristigen Wert
Eine der wichtigsten Veränderungen in meinem Denken betrifft den Unterschied zwischen Einkommen und Ownership.
Wenn ich meine eigene Zeit einsetze und dafür Geld bekomme, entsteht Einkommen.
Das kann sehr gut funktionieren.
Aber wenn ich nicht arbeite, entsteht möglicherweise auch kein Einkommen.
Das ist die klassische Logik:
Zeit → Leistung → Geld
Unternehmerisch interessanter finde ich irgendwann:
Zeit + Wissen + Kapital → Asset → Unternehmen → Cashflow → Unternehmenswert
Der Unterschied ist erheblich.
Ein Asset kann weiter funktionieren, wenn ich nicht jeden einzelnen Schritt selbst erledige.
Ein Unternehmen kann Mitarbeiter beschäftigen.
Prozesse können Aufgaben übernehmen.
Kundenbeziehungen können bestehen bleiben.
Eine Marke kann weiter bekannt sein.
Eine Website kann weiterhin Nachfrage erzeugen.
Ein Management kann Entscheidungen treffen.
Genau diese Entwicklung interessiert mich.
Nicht, weil ich nicht mehr arbeiten möchte.
Sondern weil ich meine Arbeit langfristig anders einsetzen möchte.
Für mich bedeutet Erfolg heute Ownership
Ich möchte nicht nur arbeiten – ich möchte besitzen
Das Wort Ownership ist für meine persönliche Entwicklung immer wichtiger geworden.
Ownership bedeutet für mich nicht einfach, irgendwo im Handelsregister als Gesellschafter aufzutauchen.
Es bedeutet, langfristig an dem Wert beteiligt zu sein, den man mit aufbaut.
Wenn ich heute zehn Stunden arbeite und dafür bezahlt werde, ist das eine Leistung.
Wenn ich zehn Stunden in den Aufbau eines Unternehmens investiere, das anschließend über Jahre weiter Cashflow und Unternehmenswert erzeugt, ist die Wirkung eine andere.
Deshalb interessiert mich zunehmend die Frage:
Was bleibt von meiner Arbeit übrig?
Das ist für mich eine der spannendsten Fragen im Unternehmertum.
Bleibt nur Umsatz?
Bleibt nur Erfahrung?
Oder entsteht daraus ein Asset?
Ein Unternehmen?
Eine Marke?
Ein Kundenstamm?
Ein funktionierendes System?
Eine Beteiligung?
Unternehmenswert?
Je stärker die Antwort in Richtung Ownership geht, desto interessanter wird Unternehmertum für mich.
Erfolg bedeutet für mich nicht, möglichst viel zu besitzen
Ownership ist kein Selbstzweck
Dabei möchte ich eine Sache ausdrücklich unterscheiden.
Ich möchte nicht möglichst viele Unternehmen besitzen, nur um sagen zu können, dass ich viele Unternehmen besitze.
Die Anzahl der Beteiligungen ist für mich keine sinnvolle Erfolgskennzahl.
Ein gutes Unternehmen ist mehr wert als zehn schlechte.
Ein profitables Unternehmen ist besser als ein Unternehmen mit riesigem Umsatz und ständigem Kapitalbedarf.
Ein Unternehmen mit gutem Management ist besser als eines, bei dem der Eigentümer jedes Problem selbst lösen muss.
Deshalb geht es mir nicht um Quantität.
Es geht um Qualität.
Freiheit ist für mich ein Teil von Erfolg
Ich möchte selbst über meine Zeit entscheiden können
Wenn ich heute über Erfolg nachdenke, kommt das Thema Freiheit sehr schnell dazu.
Und damit meine ich nicht einfach:
„Ich möchte nicht arbeiten.“
Das wäre eine sehr verkürzte Vorstellung.
Ich arbeite gerne an unternehmerischen Themen.
Ich entwickle gerne Ideen.
Ich beschäftige mich gerne mit Geschäftsmodellen.
Ich mag SEO, digitale Assets, Unternehmensaufbau und strategische Fragen.
Was ich nicht möchte, ist eine Situation, in der ich keine Wahl mehr habe.
Ich möchte irgendwann entscheiden können:
- Woran arbeite ich?
- Mit wem arbeite ich?
- Welche Projekte interessieren mich?
- Welche Unternehmen möchte ich weiterentwickeln?
- Welche Geschäftsmöglichkeiten lasse ich bewusst liegen?
- Wann arbeite ich?
- Wann nehme ich mir Zeit für andere Dinge?
Das ist für mich echte Freiheit.
Freiheit bedeutet nicht Abwesenheit von Verantwortung
Im Gegenteil
Ein Unternehmer hat Verantwortung.
Für Mitarbeiter.
Für Kunden.
Für Partner.
Für Lieferanten.
Für Investitionen.
Für Entscheidungen.
Für die eigene Familie und die finanzielle Situation natürlich ebenfalls.
Freiheit bedeutet deshalb für mich nicht, Verantwortung abzulegen.
Sie bedeutet vielmehr, mehr Wahlmöglichkeiten innerhalb dieser Verantwortung zu haben.
Ich möchte Verantwortung übernehmen, weil ich mich dafür entscheide.
Nicht, weil ich keine andere Möglichkeit habe.
Ich möchte mein Unternehmen nicht zu meinem Gefängnis machen
Das ist eine Gefahr, die Unternehmer ernst nehmen sollten
Ein Unternehmen kann Freiheit schaffen.
Es kann aber auch genau das Gegenteil tun.
Am Anfang ist das oft unvermeidbar.
Der Gründer macht alles.
- Vertrieb
- Marketing
- Buchhaltung
- Kundenbetreuung
- Organisation
- Personal
- Problemlösung
- Strategie
- Operatives Tagesgeschäft
Irgendwann muss aber die Frage kommen:
Bin ich noch Unternehmer oder bin ich der wichtigste Mitarbeiter meines eigenen Unternehmens?
Diese Frage finde ich extrem wichtig.
Denn wenn ein Unternehmen ohne den Gründer nicht funktioniert, besitzt der Gründer möglicherweise ein Unternehmen – aber das Unternehmen besitzt gleichzeitig einen großen Teil seines Lebens.
Das möchte ich langfristig vermeiden.
Erfolg bedeutet für mich deshalb auch Unabhängigkeit
Ein Unternehmen sollte übertragbar werden
Je weiter ich über Unternehmenswert nachdenke, desto wichtiger wird für mich die Frage der Übertragbarkeit.
Könnte ein anderer Unternehmer dieses Unternehmen führen?
Gibt es Prozesse?
Gibt es Strukturen?
Gibt es Führungskräfte?
Sind Kundenbeziehungen dokumentiert und stabil?
Funktioniert das Unternehmen auch dann, wenn ich eine Woche nicht erreichbar bin?
Oder einen Monat?
Oder irgendwann dauerhaft?
Das sind für mich interessante Fragen.
Denn genau hier entsteht aus einer Tätigkeit langsam ein Unternehmen.
Unternehmenswert ist für mich wichtiger geworden als Umsatz
Umsatz kann beeindrucken – Unternehmenswert ist entscheidender
Umsatz ist eine wichtige Kennzahl.
Aber Umsatz alleine sagt relativ wenig über die Qualität eines Unternehmens aus.
Zwei Unternehmen können denselben Umsatz machen und völlig unterschiedlich wertvoll sein.
Deshalb interessiert mich zunehmend:
- Wie profitabel ist das Unternehmen?
- Wie stabil sind die Einnahmen?
- Wie abhängig ist es von einzelnen Kunden?
- Wie stark ist die Gründerabhängigkeit?
- Wie skalierbar ist das Geschäftsmodell?
- Wie gut funktionieren die Prozesse?
- Wie stark ist die Marktposition?
- Wie gut ist das Management?
- Wie viel Cashflow entsteht?
- Welche zukünftigen Möglichkeiten gibt es?
Diese Fragen gehen deutlich tiefer als:
„Wie viel Umsatz macht ihr?“
Ich möchte aus meiner Zeit Assets machen
Das ist eine meiner wichtigsten unternehmerischen Überlegungen
Zeit ist begrenzt.
Jeder Unternehmer hat dieselben 24 Stunden am Tag.
Die Frage ist deshalb:
Was entsteht aus dieser Zeit?
Ich kann sie vollständig in operative Arbeit investieren.
Oder ich kann zumindest einen Teil meiner Zeit in Dinge investieren, die später weiterwirken.
Zum Beispiel:
- Content
- Websites
- SEO
- Marken
- Prozesse
- Systeme
- Kundenbeziehungen
- Geschäftsmodelle
- Partnerschaften
- Unternehmen
Gerade digitale Assets finde ich dabei interessant.
Eine Website kann auch nachts Anfragen generieren.
Ein guter Content kann über Jahre Besucher erreichen.
Eine Marke kann langfristig Nachfrage bündeln.
Ein funktionierendes Geschäftsmodell kann von Mitarbeitern betrieben werden.
Das bedeutet nicht, dass diese Dinge passiv sind.
Aber sie können skalierbarer als reine persönliche Arbeitszeit sein.
SEO ist für mich deshalb ein unternehmerisches Werkzeug
Nicht nur Traffic, sondern Nachfrage
SEO wird häufig als Marketingkanal betrachtet.
Für mich ist SEO interessanter als das.
Wenn Menschen bei Google nach einer konkreten Lösung suchen, existiert bereits eine Form von Nachfrage.
Die Aufgabe besteht darin, diese Nachfrage mit einem relevanten Angebot zu verbinden.
Die Logik kann so aussehen:
Suchintention
↓
Content
↓
Sichtbarkeit
↓
Anfrage
↓
Kunde
↓
Umsatz
↓
Cashflow
↓
Unternehmenswert
Damit wird SEO zu einer möglichen Acquisition Engine.
Natürlich funktioniert das nicht automatisch.
Google-Rankings sind kein Geschäftsmodell.
Traffic ist kein Gewinn.
Und eine Website ist noch lange kein Unternehmen.
Aber wenn digitale Nachfrage mit einem funktionierenden Geschäftsmodell verbunden wird, kann daraus ein sehr interessantes Asset entstehen.
Auch Google betont inzwischen ausdrücklich, dass SEO vor allem dann sinnvoll ist, wenn es hilfreiche, nutzerorientierte Inhalte unterstützt und nicht zum Selbstzweck wird.
Erfolg bedeutet für mich heute auch, gute Menschen um mich zu haben
Unternehmertum ist keine Einzeldisziplin
Je länger ich mich mit Unternehmensaufbau beschäftige, desto weniger glaube ich an den Einzelkämpfer.
Natürlich muss man selbst Entscheidungen treffen.
Man muss Verantwortung übernehmen.
Man muss Dinge anstoßen.
Aber Unternehmen entstehen durch Menschen.
Und deshalb gehören gute Beziehungen für mich inzwischen ganz klar zum Erfolg.
Menschen, mit denen man ehrlich sprechen kann.
Menschen, die andere Perspektiven einbringen.
Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Menschen, die nicht bei jedem Problem sofort nach einer Lösung von außen suchen.
Menschen, die selbst unternehmerisch denken.
Das ist für mich wertvoll.
Ich möchte langfristig Unternehmerpersönlichkeiten verbinden
Nicht jeder muss alles alleine machen
Ein Gedanke, der meine eigene unternehmerische Vision zunehmend prägt, ist die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmern.
Vielleicht gibt es jemanden mit:
- Branchenwissen
- operativer Erfahrung
- Führungskompetenz
- Kundenkontakten
- technischem Know-how
und jemand anderen mit:
- digitaler Kompetenz
- SEO
- Geschäftsmodellentwicklung
- Vertrieb
- Kapital
- strategischer Perspektive
Warum sollte immer nur eine Person alles können müssen?
Ich finde die Kombination unterschiedlicher Fähigkeiten wesentlich interessanter.
Genau hier sehe ich langfristig auch meine Rolle als Entrepreneurial Partner:
Geschäftsmöglichkeiten entwickeln und Unternehmerpersönlichkeiten miteinander verbinden, um gemeinsam Unternehmen aufzubauen.
Erfolg bedeutet für mich auch, Möglichkeiten zu schaffen
Ich möchte nicht jede Chance sofort in Umsatz verwandeln
Das ist ein Punkt, den ich früher vermutlich anders gesehen hätte.
Nicht jede Geschäftsidee muss sofort monetarisiert werden.
Manchmal kann es sinnvoll sein, zunächst eine Option aufzubauen.
- Eine Domain
- Eine Website
- Eine Marke
- Eine Content-Struktur
- Eine Marktposition
- Ein Netzwerk
- Ein Gespräch
- Eine Partnerschaft
- Eine erste Kundenbeziehung
Vielleicht entsteht daraus später ein Unternehmen.
Vielleicht auch nicht.
Aber manchmal ist es wertvoll, eine Möglichkeit überhaupt erst zu schaffen.
Ich nenne das für mich Optionality.
Optionality ist eine Form von Erfolg
Mehr Möglichkeiten statt weniger Abhängigkeiten
Je stärker ein Unternehmen wird, desto mehr Optionen entstehen idealerweise.
Ich kann:
Hold
halten.
Scale
skalieren.
Partner
einen Partner aufnehmen.
Buy
ein weiteres Unternehmen kaufen.
Merge
mit einem anderen Unternehmen zusammengehen.
Sell
verkaufen.
Reinvest
Cashflow neu investieren.
Ich muss nicht wissen, welche Option irgendwann die richtige ist.
Aber ich möchte möglichst nicht in einer Situation sein, in der nur eine einzige Option übrig bleibt.
Das ist für mich unternehmerische Stärke.
Erfolg bedeutet nicht, immer größer zu werden
Wachstum um des Wachstums willen interessiert mich weniger
Größe kann ein Ziel sein.
Aber sie muss nicht automatisch ein gutes Ziel sein.
Ein Unternehmen kann wachsen und gleichzeitig schlechter werden.
Mehr Mitarbeiter bedeuten mehr Verantwortung.
Mehr Kunden bedeuten manchmal mehr Komplexität.
Mehr Umsatz kann geringere Margen bedeuten.
Mehr Standorte können mehr Managementaufwand bedeuten.
Mehr Unternehmen können mehr Probleme bedeuten.
Deshalb frage ich mich zunehmend:
Wächst hier wirklich der Wert – oder nur die Größe?
Diese Unterscheidung halte ich für wichtig.
Erfolg bedeutet für mich auch, Nein sagen zu können
Nicht jede Möglichkeit ist eine gute Möglichkeit
Unternehmertum wird häufig mit Chancen verbunden.
Aber je mehr Möglichkeiten man sieht, desto wichtiger wird die Fähigkeit, Dinge nicht zu tun.
- Nicht jede Anfrage.
- Nicht jeder Kunde.
- Nicht jede Geschäftsidee.
- Nicht jeder Partner.
- Nicht jede Investition.
- Nicht jedes Projekt.
Ein wichtiger Teil unternehmerischer Reife besteht für mich darin, Entscheidungen zu treffen, obwohl etwas grundsätzlich interessant wäre.
Denn jede Entscheidung für etwas ist gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas anderes.
Opportunitätskosten werden mit zunehmender Verantwortung immer wichtiger.
Ich möchte nicht nur Geld verdienen – ich möchte Kapital aufbauen
Geld und Kapital sind für mich nicht dasselbe
Geld kann man verdienen.
Kapital kann man einsetzen.
Wenn ein Unternehmen langfristig Cashflow erzeugt, kann dieser Cashflow wiederum investiert werden.
Zum Beispiel in:
- Wachstum
- neue Unternehmen
- Akquisitionen
- Beteiligungen
- Technologie
- Mitarbeiter
- neue Geschäftsmöglichkeiten
Damit entsteht eine andere Dynamik.
Create Equity → Compound Equity → Allocate Capital
Das ist eine Entwicklung, die mich langfristig sehr interessiert.
Erfolg bedeutet für mich heute auch, etwas aufzubauen, das bleibt
Ich möchte Ergebnisse schaffen, die über meine tägliche Arbeit hinausgehen
Das ist wahrscheinlich einer der größten Unterschiede zu meiner früheren Vorstellung von Erfolg.
Ich möchte nicht nur am Monatsende wissen:
„Ich habe wieder genug Umsatz gemacht.“
Ich möchte irgendwann sagen können:
„Ich habe etwas aufgebaut.“
Ein Unternehmen.
Eine Marke.
Ein Netzwerk.
Ein Team.
Ein System.
Eine Beteiligung.
Eine Unternehmensgruppe.
Etwas, das einen eigenen Wert besitzt.
Etwas, das auch dann existiert, wenn ich mich irgendwann anderen Dingen widme.
Erfolg bedeutet für mich auch persönliche Entwicklung
Unternehmertum verändert nicht nur das Unternehmen
Ein Aspekt wird beim Thema Erfolg häufig vergessen:
Der Unternehmer selbst verändert sich.
Man lernt, Entscheidungen zu treffen.
Man lernt, mit Unsicherheit umzugehen.
Man lernt, Fehler auszuhalten.
Man lernt, Menschen einzuschätzen.
Man lernt, Prioritäten zu setzen.
Man lernt, Nein zu sagen.
Man lernt, Verantwortung zu übernehmen.
Man lernt, dass nicht jede Idee funktioniert.
Und man lernt irgendwann auch, dass man selbst nicht alles können muss.
Für mich ist das ein wichtiger Teil von Unternehmertum.
Ich möchte nicht nur erfolgreiche Unternehmen aufbauen.
Ich möchte auch ein besserer Unternehmer werden.
Ich möchte nicht so tun, als hätte ich bereits alles erreicht
Erfolg ist für mich ein Prozess
Das ist mir bei meiner persönlichen Positionierung besonders wichtig.
Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass ich bereits die perfekte Unternehmensgruppe aufgebaut habe und nun anderen erkläre, wie Erfolg funktioniert.
Das wäre nicht meine Realität.
Ich befinde mich selbst in dieser Entwicklung.
Ich habe Dinge ausprobiert.
Ich habe Fehler gemacht.
Ich habe Dinge anders eingeschätzt.
Ich habe Geschäftsmodelle verfolgt, die nicht immer so funktioniert haben, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Und genau daraus entsteht für mich ein großer Teil des unternehmerischen Lernens.
Deshalb ist mein Verständnis von Erfolg auch nicht statisch.
Es wird sich wahrscheinlich weiter verändern.
Was ich heute nicht mehr als Erfolg betrachte
Nur beschäftigt zu sein
Ein voller Kalender ist kein Beweis für Erfolg.
Man kann zwölf Stunden arbeiten und trotzdem an den falschen Dingen arbeiten.
Nur Umsatz zu machen
Umsatz ist wichtig.
Aber Umsatz ohne vernünftige Marge, Cashflow oder strategischen Wert ist für mich kein ausreichendes Ziel.
Für das Unternehmen unverzichtbar zu sein
Wenn alles von mir abhängt, ist das nicht automatisch ein Erfolg.
Vielleicht habe ich dann eher ein Abhängigkeitsproblem geschaffen.
Nach außen erfolgreich zu wirken
Ein schönes LinkedIn-Profil, ein großes Auto oder ein repräsentatives Büro sagen wenig über die Qualität eines Unternehmens aus.
Jede Chance mitzunehmen
Manchmal ist die beste unternehmerische Entscheidung ein klares Nein.
Immer mehr zu wollen
Mehr ist nicht automatisch besser.
Mehr Verantwortung kann sinnvoll sein.
Mehr Komplexität nicht unbedingt.
Was Erfolg für mich heute konkret bedeutet
1. Wirtschaftlich erfolgreich zu sein
Natürlich gehört Geld dazu.
Ich möchte profitable Unternehmen aufbauen.
Ich möchte Cashflow erzeugen.
Ich möchte Unternehmenswert schaffen.
Das ist ein wichtiger Teil meines Erfolgsverständnisses.
2. Ownership aufzubauen
Ich möchte nicht ausschließlich für meine Arbeitsleistung bezahlt werden.
Ich möchte langfristig an Unternehmen und Assets beteiligt sein.
3. Zeitliche Freiheit zu gewinnen
Ich möchte zunehmend selbst entscheiden können, wie ich meine Zeit einsetze.
4. Gute Menschen zu finden
Unternehmerische Partnerschaften und langfristige Beziehungen sind für mich ein wesentlicher Teil des Erfolgs.
5. Unternehmerisch zu wachsen
Ich möchte mit jedem Projekt besser verstehen, wie Unternehmen funktionieren.
6. Optionen zu schaffen
Ich möchte mir langfristig mehrere Möglichkeiten offenhalten.
7. Etwas Bleibendes aufzubauen
Unternehmen sollen nicht nur kurzfristig Geld verdienen, sondern langfristig Wert besitzen.
8. Das eigene Leben nicht zu vergessen
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt.
Ein Unternehmen ist ein Teil meines Lebens.
Es sollte nicht mein gesamtes Leben sein.
Die Balance zwischen Ambition und Freiheit
Ich möchte ambitioniert sein – aber nicht um jeden Preis
Ich habe weiterhin große unternehmerische Ziele.
Ich möchte Unternehmen aufbauen.
Ich möchte eine Unternehmensgruppe entwickeln.
Ich möchte Unternehmenswert schaffen.
Ich möchte neue Geschäftsmodelle ausprobieren.
Ich möchte interessante Menschen kennenlernen.
Ich möchte wirtschaftlich wachsen.
Ich möchte Möglichkeiten schaffen.
Das ist ambitioniert.
Aber Ambition und Freiheit müssen sich für mich nicht widersprechen.
Im Gegenteil.
Ich glaube, dass eine gute unternehmerische Struktur irgendwann beides ermöglichen sollte:
Ambition + Freiheit.
Nicht:
Ambition statt Freiheit.
Eine Unternehmensgruppe ist deshalb für mich kein Statussymbol
Sie soll ein Werkzeug für mein Leben sein
Ich habe mich in den letzten Jahren zunehmend mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen aufgebaut werden können, die langfristig unabhängig vom Gründer funktionieren.
Daraus entsteht auch meine Vision einer Unternehmensgruppe.
Nicht, weil eine Holding beeindruckend aussieht.
Nicht, weil mehrere Unternehmen nach außen erfolgreich wirken.
Sondern weil eine solche Struktur langfristig verschiedene Dinge verbinden kann:
Unternehmenswert
–
Cashflow
–
Ownership
–
Partnerschaften
–
Reinvestition
–
Freiheit
Das ist für mich wesentlich interessanter als reine Größe.
Mein persönliches Erfolgsmodell
Builder → Owner → Investor
Wenn ich mein heutiges Verständnis von Erfolg in einem einfachen Modell zusammenfassen müsste, würde ich sagen:
Builder
Ich baue Dinge.
Geschäftsmodelle.
Assets.
Unternehmen.
Beziehungen.
Owner
Ich möchte langfristig Eigentum und Unternehmenswert aufbauen.
Investor
Wenn Unternehmen Cashflow erzeugen, möchte ich diesen Cashflow nutzen, um neue Möglichkeiten zu finanzieren.
Diese Entwicklung ist für mich wesentlich interessanter als die Frage:
„Wie kann ich möglichst schnell reich werden?“
Was Erfolg in zehn Jahren für mich bedeuten könnte
Ich möchte heute nicht jedes Detail festlegen
Ich weiß nicht, wie mein Unternehmen in zehn Jahren exakt aussehen wird.
Vielleicht gibt es dann mehrere Unternehmen.
Vielleicht eine Unternehmensgruppe.
Vielleicht Beteiligungen.
Vielleicht neue Geschäftsfelder, die heute noch gar nicht existieren.
Vielleicht haben sich einige meiner heutigen Vorstellungen komplett verändert.
Das ist in Ordnung.
Ich brauche heute keinen perfekten Zehnjahresplan.
Ich brauche eine Richtung.
Und diese Richtung ist für mich:
Unternehmen aufbauen.
Unternehmenswert schaffen.
Ownership entwickeln.
Gute Menschen zusammenbringen.
Cashflow reinvestieren.
Freiheit gewinnen.
Meine persönliche Einschätzung
Erfolg ist für mich heute ein Gesamtbild
Wenn mich heute jemand fragt:
„Was bedeutet Erfolg für dich?“
würde ich nicht mehr nur eine Zahl nennen.
Ich würde auch nicht nur sagen:
„Ein Unternehmen mit X Millionen Euro Umsatz.“
Das wäre mir zu wenig.
Ich würde sagen:
Erfolg bedeutet für mich, wirtschaftlichen Wert zu schaffen und gleichzeitig die Freiheit zu gewinnen, selbst über meine Zeit, meine Arbeit und meine unternehmerischen Möglichkeiten entscheiden zu können.
Ich möchte Unternehmen besitzen, die funktionieren.
Ich möchte Menschen um mich haben, mit denen ich gerne arbeite.
Ich möchte mich weiterentwickeln.
Ich möchte neue Dinge ausprobieren können.
Ich möchte Fehler machen dürfen, ohne dass ein einzelner Fehler mein gesamtes Leben bestimmt.
Ich möchte aus einem funktionierenden Unternehmen neue Möglichkeiten entwickeln können.
Und ich möchte irgendwann auf mein unternehmerisches Leben zurückblicken und nicht nur sagen:
„Ich habe viel Geld verdient.“
Sondern:
„Ich habe etwas aufgebaut, das mir und anderen Möglichkeiten geschaffen hat.“
Das wäre für mich echter Erfolg.
Mein Fazit: Erfolg ist für mich heute Freiheit durch Ownership
Früher hätte ich Erfolg wahrscheinlich stärker über Zahlen definiert.
Heute sehe ich das anders.
Umsatz ist wichtig.
Gewinn ist wichtig.
Unternehmenswert ist wichtig.
Geld ist wichtig.
Aber sie sind für mich nicht das eigentliche Ziel.
Das eigentliche Ziel dahinter ist:
Freiheit.
Freiheit durch funktionierende Unternehmen.
Freiheit durch Ownership.
Freiheit durch Cashflow.
Freiheit durch gute Partnerschaften.
Freiheit durch Delegation.
Freiheit durch mehrere Optionen.
Und vor allem die Freiheit, irgendwann nicht mehr jeden Tag das tun zu müssen, was ich tun muss, sondern zunehmend das tun zu können, was ich tun möchte.
Das bedeutet nicht, dass ich weniger ambitioniert geworden bin.
Eigentlich ist das Gegenteil der Fall.
Ich möchte wahrscheinlich langfristig mehr aufbauen als früher.
Aber ich möchte anders darüber denken.
Nicht:
„Wie viel kann ich schaffen?“
Sondern:
„Was kann ich aufbauen, das langfristig Wert schafft und mir gleichzeitig mehr Möglichkeiten gibt?“
Das ist für mich heute die spannendere unternehmerische Frage.
Und vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Veränderungen in meinem eigenen Verständnis von Erfolg:
Ich möchte nicht nur erfolgreich ein Unternehmen führen.
Ich möchte erfolgreich ein Leben führen, in dem Unternehmertum mir mehr Freiheit gibt – und nicht weniger.

