Unternehmertum wird oft als Balanceakt zwischen Idee, Planung und Umsetzung beschrieben. Viele Gründer verfallen jedoch in die Falle der Perfektion: Sie wollen alles bis ins Detail durchdenken, bevor sie starten. Meine Erfahrung zeigt: Schnelligkeit im Unternehmertum ist häufig entscheidender als Perfektion. Wer früh Momentum aufbaut, kann schneller lernen, iterieren und wachsen.
In diesem Artikel erkläre ich, warum ich den Lean Startup Prozess liebe, wie ich MVPs teste und erste Anfragen generiere, und warum meine Mentalität „lieber starten, als endlos planen“ meine Projekte voranbringt.
Geschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil
Viele großartige Ideen scheitern, weil sie zu lange geplant und zu spät umgesetzt werden. In schnelllebigen Märkten gilt: Wer zuerst handelt, lernt schneller und gewinnt wertvolle Insights.
Mein Learning:
- Schnelles Handeln schafft Marktfeedback, bevor Ressourcen verschwendet werden.
- Erste Ergebnisse erzeugen Momentum, das das Team motiviert und Investoren überzeugt.
- Geschwindigkeit ersetzt oft Perfektion, weil Iterationen später Anpassungen ermöglichen.
MVPs testen – der Kern meines Vorgehens
Für mich ist ein Minimal Viable Product (MVP) der beste Weg, Ideen schnell zu validieren:
- Problem identifizieren: Welche Frage oder Herausforderung hat die Zielgruppe?
- Lösung minimal umsetzen: Ein Produkt, Service oder Landingpage, die das Problem anspricht – ohne Perfektion.
- Erste Anfragen generieren: Durch gezielte Online-Präsenz, Content-Marketing und Social Media erste Leads sammeln.
- Feedback auswerten: Relevanz, Interesse und Pain Points erkennen.
- Iterieren und skalieren: MVP anpassen und optimieren, basierend auf echtem Marktfeedback.
Praxisbeispiel:
Bei einem meiner Projekte habe ich innerhalb von 2 Wochen eine Landingpage erstellt, die nur das Kernangebot zeigte. Innerhalb eines Monats kamen 50 qualifizierte Anfragen, die wertvolles Feedback für die nächste Iteration lieferten.
Meine Mentalität: Lieber starten als endlos planen
Ich glaube daran, dass Handeln mehr lehrt als jede theoretische Planung. Deshalb starte ich Projekte schnell – selbst wenn sie nicht perfekt sind:
- Fehler früh erkennen: Frühe Iterationen zeigen Schwächen, bevor zu viel investiert wurde.
- Motivation erhalten: Sichtbare Fortschritte motivieren das Team.
- Investoren überzeugen: Momentum signalisiert, dass das Projekt ernsthaft voranschreitet.
Mein Credo: Perfektion kann warten, Momentum nicht.
Geschwindigkeit und Lean Startup Prozess
Der Lean Startup Ansatz ergänzt diese Mentalität perfekt:
- Build → Measure → Learn: Schnell bauen, messen und lernen.
- Risiken minimieren: Durch kleine Schritte statt großer Investments.
- Kundenzentrierung: Feedback vom Markt steuert die Entwicklung.
Durch diesen Prozess entsteht kontinuierliches Momentum, das oft wichtiger ist als die perfekte erste Version.
Nutzen für Gründer und Partner
Wer Schnelligkeit im Unternehmertum nutzt, profitiert in mehrfacher Hinsicht:
- Frühes Feedback spart Ressourcen
- Erste Leads validieren die Idee
- Investoren sehen Engagement und Momentum
- Teams bleiben motiviert durch sichtbare Ergebnisse
Fazit: Momentum schlägt Perfektion
Unternehmertum ist ein Wettlauf zwischen Ideen und Umsetzung. Geschwindigkeit ermöglicht es, früh zu lernen, Marktfeedback zu sammeln und das Projekt gezielt zu entwickeln.
Mein Credo: Lieber starten, testen und anpassen, als endlos zu planen. Geschwindigkeit schafft Momentum – und Momentum schafft Erfolg.